Da ist es! Mein finales Top 100 Big Board. Alle Bewertungen sind in das Board eingeflossen, auch, sofern von hier aus möglich, Verletzungen und Arbeitseinstellung der Prospects. Ohne viel aufhebens, beginnen wir nun mit der Auflistung. Am Ende erhaltet ihr noch ein horizontales Big Board. So wie es die Teams in der Regel in ihren War Rooms hängen haben. Insgesamt vergebe ich am Schluss 26 Spielern eine Erstrunden Bewertung, was deutlich über meiner vorherigen Annahme liegt.

1. DL Quinnen Williams, Alabama

Perfekte Maße, perfekte Körperkontrolle und Pad Level. In jedem Draft den ich bisher verfolge, wäre Williams ein sehr hoher Draftpick, so auch in diesem Jahr. Er verfügt über einen hervoragenden Antritt, ist gefährlich bei Counter Moves und zeigt eine sehr gute mentale Verarbeitung. Williams wird ein sofortiger Starter und sich wahrscheinlich zügig zum Gesicht seiner Defense entwickeln. Seine Kraft , Beweglichkeit und Technik werden dabei helfen. Am besten ist er in einer 4-3 Defense als 3-technique für den Anfang aufgehoben, ich denke aber, dass du ihn überall in der DLine, sogar in 5-technique in jedem Schema einsetzen kannst.

2. Edge Nick Bosa, Ohio State

Auch nach dem Combine dürfte es keinen Zweifel daran geben, dass Nick Bosa zu den Topleuten dieser Draftklasse gehört. Bosa sollte der erste, spätestens der zweite Spieler sein, der im Draft geholt wird. Er hat die Fähigkeiten zu einem All-Pro Pass Rusher früh in der Karriere. Er verfügt bereits über ein großartiges Repertoire an Pass Rush Skills, verarbeitet sehr schnell was der Gegner vorhat, spielt dabei unfassbar physisch und bringt die Athletik für noch mehr mit. Er kann das Gesicht einer NFL Defense von Grund auf verändern. Es ist wirklich selten, dass jemand wie er vom College kommt. Kann man so einen Ausnahmespieler verpassen? Ich denke nicht.

3. Edge Brian Burns, Florida State

4. TE T.J. Hockenson, Iowa

Obowohl er sich mit Noah Fant die Ziele teilen musste, kam er am Ende der Saison mit 49 Receptions für 760 Yards und 6 Touchdowns ins Klubhaus. Eine Schwäche in seinem jetzigen Spiel zu finden oder eine im Wechsel in die NFL auf ein höheres Level war eine Herausforderung für mich. Ich habe keine klare Schwachstelle bei ihm gefunden.

5. DL Ed Oliver, Houston

Ed Oliver hat bereits ein wenig an notwendiger Masse aufgebaut. Der kraftvolle und explosive Defensive Lineman, ließ sich am College dennoch nie aushebeln. Aber er ist noch nicht da, wo man ihn haben will. Mentale Verarbeitung der Spielzüge ist praktisch nicht vorhanden und er hat sich da bisher nie entwickelt. Weder gegen den Lauf noch den Pass. Aber er ist zu explosiv, kräftig und beweglich um nicht einen frühen Pick zu riskieren. Doch traut sich ein Team in den Top 10 des Drafts dieses Risiko einzugehen? Den Upside für einen der besten NFL Verteidiger und Playmaker bei jedem Down bringt er definitiv mit. In einem aggressiven System, das Fehler und offene Lücken einkalkuliert, ist er am besten aufgehoben. 3-technique neben einem Nose Tackle zur Absicherung, da er dort seine Beschleunigung und seinen Drang durch Blocks zu stoßen am Effektivsten einsetzen kann. Das heißt nicht, dass er nicht auch in einem anderen System oder auf einer anderen Position in der Defensive Line Erfolg haben kann, den Einstieg würde es ihm allerdings erleichtern.

6. OT Cody Ford, Oklahoma

Ford hat 2018 phänomenal gespielt und das dürfte auch allen Scouts aufgefallen sein. Seine Handarbeit ist beeindruckend. Bekommt er die Hände ans gegnerische Pad, beherrscht er jeden Rusher. Seine Athletik und Kraft stechen derzeit gegenüber seiner Technik noch heraus, keine Frage. Aber Ford bringt die Fähigkeiten für einen zukünftigen NFL-Spitzenspieler mit.Gerüchten zufolge, dürfte er in Runde 2 sogar noch zu haben sein. Das Team, dass ihn da bekommt, darf sich sehr glücklich schätzen. Er erfüllt das Anforderungsprofil an einen Rookie Starter in der Offensive Line.

7. OT Jonah Williams, Alabama

Als Gap Scheme/Power Blocker ist sein Footwork auch für Zone Blocking ausreichend. Seine Verarbeitung in Pass Protection ist beeindruckend. Lässt sich bei Twists, Stunts oder Blitzes nicht auf dem falschen Fuß erwischen. Aufgrund seiner Einschränkungen in Armlänge wäre ein Team mit vielen Kurzpasssituationen für ihn besser geeignet. Auf die “er sollte besser Guard spielen”-Diskussion lasse ich mich trotzdem nicht ein. Er kann auf Left Tackle exzellent blocken, also soll er da auch blocken. Sonstige Körpermaße passen nämlich perfekt und seine Körperkraft ist ebenfalls bereit für die NFL, obwohl er nie ein Big Mauler wird, der Gegenspieler mit Leichtigkeit vor sich hertreibt. Er ist ein Starter im ersten Jahr und kann sich in seiner Rookie Saison bereits Schritt für Schritt zu einem qualitativ hochwertigen Offensive Tackle entwickeln, sobald er sich an das höhere Tempo gewöhnt hat. Speed Rusher werden in der ersten Zeit allerdings sein Kryptonit sein.

8. Edge Clelin Ferrell, Clemson

Gegen den Lauf verliert er nicht an Boden. Er kann einen Offensive Tackle mit unterschiedlichen Fähigkeiten schlagen und sollte früh in der NFL bei allen Downs starten. Seine Körpermaße, sein Handeinsatz und seine Power kombiniert er mit moderater Beschleunigung und Körperbeugung, was ihn zu einem idealen 4-3 Defensive End macht. Er ist erfahren und spielt mit sehr feinen Techniken. Damit wird er in der NFL auch eher gewinnen als mit Speed. Der produktive Pass Rusher bringt nicht so viel Entwicklungsspielraum mit wie andere Athleten dieser Klasse, kann aber dafür von Beginn seiner Karriere an bereits ein produktiver Spieler sein.

9. TE Noah Fant, Iowa

10. WR DK Metcalf, Ole Miss

11. RB Joshua Jacobs, Alabama

Joshua Jacobs ist ein physisches Kraftpaket und es scheint mehrere Teams zu geben, die ihn sehr hoch in dieser Draftklasse bewerten. Jacobs hatte 2018 mit 533 Yards pro Versuch sein schlechtestes Jahr am College. Das sagt eigentlich genug über ihn aus. Hinzukommt, dass er kein reiner Runner ist, sondern in der Slot und als Returner effektiv eingesetzt wurde, auch wenn er selten angeworfen wurde. Sein Route Tree und Running ist für einen Runningback sehr erweitert und fortgeschritten. Er sollte einer der am höchsten gezogenen Runningbacks im nächsten Draft sein mit dieser Vielseitigkeit und Qualität. Als erstes fällt auf, wie selbstbewusst er seine Läufe vollzieht. Wenn es mal zu Feindkontakt kommt, wirkt Jacobs immer noch wie der bestimmende Spieler und will unbedingt das Play finishen. Sein Stiff Arm ist beeindruckend.

Mehr zu ihm in der Football Schaubude:

12. CB Byron Murphy, Washington

Einige Teams sorgen sich wegen seiner relativ dünnen Körpermaße und seines Game Speeds, aber er ist exzellent in Coverages und spielt sehr intensiv. Er ist sehr begabt darin, die Routen seiner Gegenspieler zu erkennen. Springt dann hinein und sorgt so für Intereptions und Pass Breakups. Manch einer wird ihm vorwerfen, dass er nur rät was der Gegner vorhat, da er manchmal überspielt wird, aber er weiß was er tut und kann sich in punkto Spielverständnis ja sogar noch verbessern. Er kann am Ende als der beste Cornerback seines Jahrgangs hervorgehen. Seine Fähigkeiten bei Richtungswechseln sind beeindruckend. Damit besteht er auch gegen körperlich überlegene Receiver und begibt sich immer in Bereitschaft für das nächste Big Play. Er kann sich in jedes System einfügen und vom ersten Tag an auf hohem Level performen. Auf rein physischen kurzen Routen wird man ihn anfangs aber aufs Kreuz legen. Dazu fehlt es ihm an Körpermasse. In diesem Bereich kann er allerdings durchaus zulegen.

13. OT Yodny Cajuste, West Virginia

Er hat die richtige Technik, erkennt schnell den Aggressor, nimmt Stunts zügig auf und bleibt stets mit dem Rücken zum Quarterback. Arbeitet sich mit Leichtigkeit im Laufspiel ins nächste Level vor. Leichte Linebacker haben gegen ihn keine Chance. Als Blindside Tackle in einem Power Schema ist er am besten aufgehoben, aber auch zonenbasierte Laufschemata dürften langfristig kein Problem sein. Das hat er nur noch nie gespielt, hat aber die Anlagen dafür. Bisher spielte er in einem System, wo der Ball relativ zügig vom Quarterback abgegeben wurde. Daher wäre auch das ideal, denn bei längeren Aufnahmen der Pass Rusher hat er noch Probleme. Er kann auch Guard spielen, aber warum sollte man ihm das antun? Teams, die ein Upgrade benötigen können in ihm einen sofortigen Starter draften. Natürlich muss er sich dennoch erst an das höhere Tempo gewöhnen und wird nicht auf einen Schlag elitär sein. Er könnte noch mehr von seiner Power in seine Blocks legen in Zukunft.

14. S Nasir Adderly, Delaware

Adderley antizipiert exzellent das Play des Gegners und verfügt über außergewöhnliche Ball Skills. Allein das macht ihn zu einem einflussreichen NFL Starter. Man erwartet nicht, dass ein FCS Prospect einen so umhaut, aber ich bin zu tiefst beeindruckt. Er hat die perfekten Körpermaße für einen tief spielenden Safety und kann bei seiner Länge auch als Nickelback auflaufen. Seine Eigenschaften passen einwandfrei in das heutige Bild, dass man von einem Free Safety zeichnet. Er sollte am Ende in den Top 20 dieses Drafts gezogen werden, was für einen Saftey wirklich hoch ist. Seine Coverage Skills würde ich am oberen Ende ansiedeln und sein Tackling genauso. Für Single-High Safety bringt er nicht eine Schwäche mit und die Stärken sind herausragend.

15. DL Christian Wilkins, Clemson

Er setzt sehr gut seine Hände ein und verfügt über unterschiedliche Techniken um den Quarterback anzugreifen. Seinen großartigen Charakter und seine Qualitäten als Führungsspieler werden NFL Teams an ihm sehr schätzen. Mit seiner Beweglichkeit und Reaktion auf Richtungswechseln vergrößert er seinen Einflussbereich. Er lässt sich schwer aus den Run Lanes bewegen und kreiert so Möglichkeiten für die gesamte Defensive Line anzugreifen. Wilkins hat bereits ein ordentliches Repertoire an unterschiedlichen Pass Rush Techniken, kann aber genauso einfach mit dem Bull Rush die Pocket stürmen. Die Anzahl an Erstrunden Potenzial Defensive Linemen ist hoch. Es könnte sogar sein, dass er deshalb in Runde 2 noch einem sehr dankbaren Teamin die Arme fällt.

16. CB Amani Oruwariye, Penn State

Am Effektivsten ist er in Press Coverages. Da kann er mit seinem enorm flüssigen Backpedaling glänzen und seine Gegenspieler stets eng verteidigen und blitzschnell auf Richtungswechsel reagieren. Er hat eine vortreffliche Körperkontrolle für einen Athleten seiner Größe. Kann so seine Richtung zum Spiel hin ändern, obwohl er eigentlich gerade in einer unterlegenen Situation ist und trotzdem das Play machen. Physisch, wenn er sich in Richtung LOS zum Ballträger oder Receiver nach dem Catch bewegt. Bringt alles für einen vielseitigen und effektiven Cornerback in unterschiedlichen Schemata mit.

17. iOL Chris Lindstrom, Boston College

Lindstrom ist ein aggressiver Run Blocker, der seine Hände gut platziert, seine Hüften gut setzt und mit fortwährenden Schritten beschleunigt um damit seine Gegner sauber und konstant aus den Lanes zu blocken. Als Pass Protector zeigt Lindstrom einen starken Anker und bearbeitet mit guter Balance, Körperhaltung und Körperbeherrschung seine Gegenspieler. Gemessen an seinen Stärken und seiner produktiven Leistung hat er die Möglichkeit ein früher Starter in der NFL zu sein. Es gibt keine großen Mängel in seinem Spiel und er ist äußerst konsequent und konstant, was ihm bei seiner Erfahrung den Übergang zu den Profis erleichtern sollte. Wenige Guards bieten diese Kombination aus Körpergröße, Beweglichkeit und Technik. Lindstrom verliert äußerst selten ein Duell und erledigt im Laufspiel seinen Job.

18. S Deionte Thompson, Alabama

Erlaubt praktisch keine Receptions und das bereits seit seinem ersten Start gegen Clemson. Wenn der Receiver einmal fangen darf, kann man sicher sein, dass Thompson nah an einer Interception war. Gelangt mit seiner immensen Reichweite schnell an den Ort des Geschehens und ist dort auch ein bereitwilliger Tackler. Ist der Ball in der Luft, hat er oft sogar noch so viel Zeit um den Abfangwinkel perfekt anzupassen. Seine flüssige Beweglichkeit erlaubt es ihm auch, als Nickelback Tight Ends und Runningbacks in Man Coverage zu nehmen. Technisch kontrollierter darf er agieren. Verpasst manchmal das Play weil er es zu forsch und unsauber angeht.

19. iOL Michael Deiter, Wisconsin

Michael Deiter ist ein vielseitiges Talent. Er kann von seinem zukünftigen Team Interior auf unterschiedlichen Positionen und in unterschiedlichen Schemata eingesetzt werden.

20. Edge Josh Allen, Kentucky

Josh Allen ist momentan noch eine andere Kategorie Pass Rusher als die zuvor genannten, bietet allerdings das Potenzial der Beste seiner Klasse zu werden. 21,5 Tackles for Loss, 17 Sacks und 5 Forced Fumbles in 2018 machen ihn allein schon von seiner Produktion her zu einem Erstrundenpick. Möglicherweise zu einem Top 10 Pick. Trotzdem besteht immer noch Entwicklungsspielraum bei ihm. Seine Pass Rush Moves, seine Übersicht und seine Kraftübersetzung kann er noch verbessern. Damit präsentiert er einen sehr hohen Horizont als Prospect. Der Wandel von einem vielversprechenden Athleten zu einem vielversprechenden Edge Rusher gelingt ihm immer mehr. Er kann und sollte flexibel eingesetzt werden, damit er alle seine beeindruckenden Fähigkeiten ausspielen kann.

21. WR Kelvin Harmon, NC State

Seine Stärken passen besser in die NFL als ans College. Schlaues Route Running und exzellentes williges Blocking für seine Mitspieler werden ihn zu einem frühen Starter führen. Er ist nicht so dynamisch und explosiv wie andere Prospects in dieser Klasse, aber bei Contested Catches muss man ihn erstmal verteidigen können. Es wird für NFL Cornerbacks eine Herausforderung sein, ihn hierbei zu schlagen, so gut wie er den Ball lokalisiert und seinen Körper im richtigen Moment lang macht um mit seinen sicheren Händen den Ball zu pflücken. Dabei bricht er exzellent die Press Coverages auf an der LOS, was ihn zu einem Starter auf der X Position macht. Dort muss er sich auf seiner Seite allein gegen die Verteidiger behaupten. Teams, die Yards after Catch und Qualitäten auf kurzen Routen mit viel Seperation bevorzugen, werden ihn tiefer haben. Alle anderen Teams sehr hoch. Für mich hat sich in Tapes herauskristallisiert, dass er nicht zu den schnellsten und spritzigsten Receivern gehören muss, um trotzdem erfolgreich zu sein.

22. DL Rashan Gary, Michigan

Beim Combine konnte er beweisen, dass seine Athletik nicht in Frage gestellt werden sollte. Zusätzlich machter dort in den Position Drills noch einmal auf sich aufmerksam. Gary hat die Fähigkeiten um zumindest gegen den Lauf auch auf Edge zu verteidigen. Aber seine Pass Rush Skills passen am besten wenn er geradeaus zum Ballträger gehen darf. Die Beine hinter den Pads und mit schnellem ersten Schritt und viel Power. Er kann ein produktiver Starter werden. Sein größtes Plus ist seine vielseitige Einsetzbarkeit an der LOS.

23. OT Dalton Risner, Kansas State

Verarbeitet leicht Stunts, gibt nach innen keinen Meter Preis, auch gegen herannahende Linebacker verliert er mit seinem Anker keinen Zentimeter. Im Run Blocking nimmt er den Verteidiger am Point of Attack und blockt ihn aus den Lanes als wäre es nichts. Auch als Puller wurde er von der Tackle Position eingesetzt, bemerkenswert. Seine Handarbeit ist seine große Stärke um Blocks aufzunehmen und sich spielerisch von ihnen zu lösen um ins nächste Level vorzugehen. Damit gehört er zu den besten Lineman der letzten Jahre am College. Die Athletik in der NFL wird nochmal eine neue Herausforderung, die er aber als sofortiger Starter allmählich meistern wird. Aufgrund seiner nicht wegzudiskutierenden Schwächen gegen Speed Rusher und größere Rusher könnte er allerdings Interior besser aufgehoben sein. Er spielte bereits als Center und zeigte in den letzten Jahren als Right Tackle die Pre Snap Reads an, was dort ungeheur selten ist, aber für die Center Position ein wichtiges Kriterium.

24. iOL Garrett Bradbury, NC State

25. LB Devin White, LSU

Er vollführte 123 Tackles, davon 12 for loss, brach sechs Pässe ab und erzielte drei Sacks und drei Forced Fumbles allein in 2018. White ist ein gefährlicher Blitzer, der sich gut durch die Blöcke arbeiten kann. Die explosive Reichweite von White auf dem Feld, seine Spielgeschwindigkeit und seine Robustheit machen Devin White zu einem bemerkenswerten Prospect. Wenn er den Plan des Gegners erkennt, was momentan noch selten der Fall ist, dann stoppt er früh an der LOS das Play. Seine Beweglichkeit ist ideal für einen guten LB in Pass Coverage, aber da hatte er am College doch seine größten Probleme. Dafür ist er ein physischer beeindruckender Tackler. Es wäre wünschenswert, wenn er diese Aggressivität bei jedem Snap zeigen würde. Er muss im Lesen des Spiels besser werden, traut sich dort noch zu wenig selbst. “Shedding Blocks” um zum Runner durchzudringen ist eine weitere Baustelle an der er vor allem technisch arbeiten muss. Er ist kein Modellathlet wie Roquan Smith. Daher wird es nicht so leicht für ihn, diese Probleme zu beheben und gehört daher auch nicht in meine Top 20.

26. CB Greedy Williams, LSU

Manche Teams werden ihn aufgrund seines schwachen Run Support zurecht tiefer bewerten. Das ist eine reine Auslegungssache. Er verfügt über die Körpermaße und Physis um Press Coverage zu spielen und kann auf NFL Level ein Spieler mit großem Einfluss auf das Spiel sein, wenn er die richtige Einstellung mitbringt. Athletik und Körpermaße hat er allemal. Am besten ist er in Press oder Man Coverage aufgehoben. Obwohl er dort etwas geduldiger agieren muss. Es wäre schön, ihn immer spielbereit zu erleben, nur schläft er bei manchen Plays förmlich.

27. WR Terry McLaurin, Ohio State

28. QB Kyler Murray, Oklahoma

Seine Genauigkeit ist solide, aber nicht gerade dass, was man, abgesehen auf kurzen Routen, als punktgenau bezeichnen würde. Zur gefährlichen Waffe wird er mit seinen bemerkenswert schnellen Beinen, die er nicht nur im Lauf einsetzt, sondern auch um sie blitzschnell zu setzen um plötzlich wurfbereit zu sein. Damit ist er immer für ein Big Play gut. Seine schnellen Beine und seine Armkraft erlaubten es ihm immer wieder den Ball abzuwerfen und seinen sehr talentierten Receivern eine Chance zu geben, den Ball zu fangen. Geht oft nur einen höchstens zwei Reads durch und entscheidet sich dann zu laufen. Verlässt die Pocket zu früh. Aber Achtung: Als Sooners Fan weiß ich, dass es bei Baker Mayfield in seiner vorletzten Saison an der “OU” alles ähnlich inkonstant ausgesehen hat. Mayfield hat dann den nächsten Schritt gemacht und rein von der Athletik kann Murray den auch gehen. Teams müssen wissen ob sie mit seinen geringen Körpermaßen zurechtkommen können, da man die Offense darauf anpassen muss.

29. WR Deebo Samuel, South Carolina

30. TE Jace Sternberger, Texas A&M

Mehr zu ihm in der Football Schaubude:

31. S Chauncey Gardner-Johnson, Florida

32. DL Jeffery Simmons, Mississippi State

33. OT David Edwards, Wisconsin

34. LB Devin Bush, Michigan

35. Edge Zach Allen, Boston College

36. S Darnell Savage, Maryland

37. OT Andre Dillard, Washington State

38. CB Deandre Baker, Georgia

39. Edge Jachai Polite, Florida

40. WR Riley Ridley, Georgia

41. DL Charles Omenihu, Texas

42. iOL Dru Samia, Oklahoma

43. WR Marquise Brown, Oklahoma

44. TE Dawson Knox, Ole Miss

45. DL Khalen Saunders, Western Illinois

46. CB Trayvon Mullen, Clemson

47. RB Damien Harris, Alabama

48. Edge Montez Sweat, Mississippi State

49. TE Irv Smith Jr., Alabama

50. WR J.J. Arcega-Whiteside, Stanford

51. QB Drew Lock, Missouri

Mehr dazu in der Football Schaubude:

52. WR Hakeem Butler, Iowa State

53. Edge Anthony Nelson, Iowa

54. OT Jawaan Taylor, Florida

55. RB Miles Sanders, Penn State

56. WR DaMarkus Lodge, Ole Miss

57. LB Vosean Joseph, Florida

58. Dwayne Haskins, Ohio State

Mehr dazu in der Football Schaubude:



59. S Taylor Rapp, Washington

60. S Juan Thornhill, Virginia

61. CB Sean Bunting, Central Michigan

62. RB Darrell Henderson, Memphis

63. WR N’Keal Harry, Arizona State

64. WR Emanuel Hall, Missouri

65. WR Mecole Hardman, Georgia

66. TE Josh Oliver, San Jose State

67. RB Devine Ozigbo, Nebraska

68. Edge Chase Winovich, Michigan

69. LB Blake Cashman, Minnesota

70. DL DreMont Jones, Ohio State

71. iOL Erik McCoy, Texas A&M

72. OT Bobby Evans, Oklahoma

73. Edge D’Andre Walker, Georgia

74. CB Julian Love, Notre Dame

75. iOL Nate Davis, Charlotte

76. CB Rock Ya-Sin, Temple

77. TE Kahale Warring, San Diego State

78. LB Te’Von Coney, Notre Dame

79. OT Chuma Edoga, USC

80. WR Anthony Ratliff-Williams, North Carolina

81. iOL Ben Powers, Oklahoma

82. CB David Long, Michigan

83. RB Elijah Holyfield, Georgia

84. Edge Christian Miller, Alabama

85. RB Justice Hill, Oklahoma State

86. Edge Jalen Jelks, Oregon

87. TE Dax Raymond, Utah State

88. WR Antoine Wesley, Texas Tech

89. WR A.J. Brown, Ole Miss

90. CB Michael Jackson, Miami (FL)

91. LB Drue Tranquill, Notre Dame

92. OT Tytus Howard, Alabama

93. S Sheldrick Redwine, Miami (FL)

94. OT Kaleb McGary, Washington

95. LB Mack Wilson, Alabama

96. S Amani Hooker, Iowa

97. RB Trayveon Williams, Texas A&M

98. TE Trevon Wesco, West Virginia

99. WR David Sills, West Virginia

100. TE Kaden Smith, Stanford

Und zur Belohnung fürs Lesen bis zum Schluss geht es über diesen Link zu meinem horizontalen Big Board. Viel Spaß!